Dreifaltigkeitskirche Worms
Taufe

Taufen in der Dreifaltigkeitskirche (von April bis Dezember)
oder in der Friedrichskirche (von Januar bis März)

Taufe und Heiliges Abendmahl sind die beiden einzigen Sakramente der Evangelischen Kirche. „Sakrament“ (d.h. „heilige Handlung“) ist nach einer Definition Martin Luthers das, was – in der Bibel verbürgt – von Jesus selbst eingesetzt ist und ein Zeichen bei sich hat.

Das Zeichen bei der Taufe ist: das Wasser. Wasser ist der Grundstoff allen Lebens.

Die Taufe ist also das sichtbare „Ja“ Gottes zu den Menschen: In ihr werden wir mit Seiner Liebe und mit dem Lebensspendenden Wasser beschenkt.

Jesus selbst wurde – nach der Überlieferung der Evangelien – von Johannes dem Täufer getauft. «Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herab fahren und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe» (Matthäus 3,16-17).

Um das Symbol der Taufe für die Gemeinde nicht abzunutzen, hat der Kirchenvorstand schon vor vielen Jahren bestimmte Taufsonntage festgelegt: In unserer Gemeinde werden Taufen in der Regel am 2. Sonntag eines Monats durchgeführt.

Die genauen Termine erfahren Sie auf Nachfrage (Anschriften und Telefonnummern siehe in der Rubrik: Pfarrer / Gemeindebüro).

Für die Taufe benötigen wir das Stammbuch, die Geburtsurkunde mit dem Vermerk: „für religiöse Zwecke“ sowie – wenn Sie von auswärts kommen – ein sog. „Dimissoriale“ (d.h. „Überweisung“ oder „Entlassschein“) der Wohnsitzkirchengemeinde.

Paten, die von auswärts kommen, lassen sich bitte von ihrem zuständigen Pfarramt einen sog. „Patenschein“ ausstellen. Das Patenamt ist ein kirchliches Amt, zu dem die Kirche einen Menschen beauftragt. Deswegen ist es nicht möglich, dass Menschen Paten werden, die der Kirche nicht angehören. Menschen, die ausgetreten sind, haben durch diesen Schritt ja dokumentiert, dass sie mit der Kirche nichts zu tun haben wollen. Deswegen wäre es unglaubwürdig, wenn sie das Kind nun „über die Taufe halten“ und in die Kirche hineinführen und -begleiten wollen. Sollten Sie zum Paten jemanden auserkoren haben, der aus den neuen Bundesländern stammt, muss der Einzelfall betrachtet werden. In der früheren DDR wurde es den Menschen erschwert, sich taufen zu lassen. Hier gab es nach Jahrzehnten der Diktatur einen Traditionsabbruch. Gerade bei Menschen aus den neuen Bundesländern gibt es jedoch auch eine neue Aufgeschlossenheit gegenüber Kirche und Taufe. Deswegen lassen Sie uns einfach darüber reden!

Und hier finden Sie eine Auswahl von Taufsprüchen!

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